Osteopathie

Osteopathie ist eine manuelle Therapieform, die darauf abzielt, die Beweglichkeitsbeziehungen anatomischer Strukturen zu harmonisieren.  

Sie betont die wechselseitige Beziehung zwischen Struktur und Funktion und unterstützt die Fähigkeit des Organismus zur Selbstheilung.

Sie beinhaltet insbesondere eine umfassende, manuelle Untersuchung, Diagnostik, Therapie und Prävention von Funktionsstörungen - somatischen Dysfunktionen - im muskulo-skelettalen System (parietal), den visceralen Organen (visceral) und dem peripheren und zentralen Nervensystem (cranio-sacral). Ihre Ausübung spannt einen Bogen von der tiermedizinischen Wissenschaft, dem Auffinden von Spannungen und Spannungsmustern, bis hin zur Entwicklung einer tierärztlichen Kunst.

Im Zeitalter nahezu unbegrenzter technischer Möglichkeiten bietet die osteopathische Tiermedizin eine kostengünstige, richtungsweisende und präzise Diagnostik und Therapie von Funktionstörungen, die am Anfang, und nicht wie heute vielfach üblich, am Ende aller weiteren Untersuchungen und Behandlungen stehen sollte.

Nach Einschätzung der WHO vom Oktober 2010 gehört Osteopathie zu den geprüften, komplementärmedizinischen Disziplinen und sie empfiehlt, diese in die Praxis zu integrieren. Die WHO empfiehlt  ebenso Ausbildungsstandards, auf die wir in der Entwicklung unseres Curriculums entsprechende Rücksicht genommen haben und deren Anforderungen wir erfüllen.