Geschichte der Veterinärosteopathie
In der Tiermedizin beginnt die Geschichte der Osteopathie in Frankreich mit den beiden Tierärzten Dr. Dominique Giniaux und Dr. Francis Lizon, die beide in den 70er Jahren neben ihren chirurgischen Praxen eine Ausbildung zum Humanosteopathen machen. Über die Jahre beginnen sie, osteopathische Techniken für Pferde und Kleintiere zu entwickeln.
Neben ihrer tierärztlichen Tätigkeit, gründen Lizon und Dr. Bouchet in den frühen 80er Jahren eine private Osteopathieschule, IMEV, aus der die heutige AVETAO Académie Vétérinaire d´Acupuncture et d´Ostéopathie, entstand.
In Europa hat unser Nachbarland Frankreich durch die Bemühungen der AVETAO, 2009 den französischen Tierärzten im Veterinärbereich die Möglichkeit geschaffen, durch den Nachweis von 500 Ausbildungsstunden und Überprüfung durch eine Kommission an der Veterinäruniversität in Lyon, offiziell eine Spezialisierung als Veterinärosteopath tragen zu dürfen.
In Deutschland wird 1997 die erste Schule für Pferdeosteopathie, das Deutsche Institut für Pferdeosteopathie (DIPO), unter Leitung einer Humanosteopathin gegründet. Eine Reihe weiterer deutscher und ausländischer Institute, (u.a. ICREO, TIAMO, Zentrum für Osteopathische Schulung, Schule für osteopathische Pferdetherapie, energetische Osteopathie etc.) mit mehr oder weniger umfassenden Ausbildungsgängen, entstehen. Ein gemeinsames Curriculum existiert bisher nicht. Die Schulen sind i.d.R. Tierärzten, Physiotherapeuten und Ärzten zugänglich, teilweise auch medizinischen Laien. In der GGTM, der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin, wird seit 2005 eine ca. 120 stündige Ausbildung, allerdings ausschliesslich für Kleintiere, angeboten.
Die TAO bietet, in Kooperation mit der französischen AVETAO, Académie Vétérinaire d´Acupuncture et d´Ostéopathie ,in Deutschland einen umfassenden Ausbildungsgang, von Tierärzten für Tierärzte, an. Hier werden alle etablierten osteopathischen Techniken gleichwertig, und für Klein- und Großtiere, gelehrt. An die einjährige Grundausbildung (AVETAO) mit Zwischenprüfung, die bereits ein sehr präzises arbeiten ermöglicht, schliessen sich eine Reihe von Weiterbildungskursen (AVETAO, AON, DGOM) an, die den Vorgaben auf einem Niveau wie es die Benchmarks der WHO von 2010 vorsehen, absolviert werden können. Wir bieten Ihnen dafür ein markengeschütztes Diplom als Abschlussprüfung an.


